Verlegung & Pflege von Schieferfliesen

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Verlegung & Pflege von Schieferfliesen 2017-09-01T16:47:26+00:00

Schieferpflegeöl

Schieferpflegeöl kaufen

Pflege:

Schiefer braucht relativ wenig Pflege. Die Oberfläche der Platten wird nach der ersten Grundreinigung mit einem Pflegemittel für Naturstein imprägniert. Bei Bedarf kann dies jederzeit wiederholt werden. Hiermit wird erreicht, dass die Platten ihren kräftigen Farbton erhalten und gleichzeitig gegen Alkohol, Fruchtsäfte, Öl und ähnliche Verschmutzungen widerstandsfähig sind. Zur Pflege Ihres Schieferbodens können wir Ihnen unser spezielles „Schieferpflegeöl“ anbieten.

Beim regelmäßigen Putzen sollte darauf geachtet werden, keinen scharfen Reiniger zu benutzen. Normale milde Haushaltsreiniger, wie z.B. Schmierseife reichen für die Reinigung vollkommen aus. Bei sehr starken Verschmutzungen können Sie feine Stahlwolle (z.B. Ako-Pads) nehmen und die Stelle abreiben. Anschließend einfach neu versiegeln. Steinpflegemittel mit Silikon oder Kunstharz sind nicht zu empfehlen, da diese einen Film auf dem Stein hinterlassen, der mit der Zeit stumpf wird und sich dann nur sehr schlecht wieder entfernen läßt.

Pflege

Verlegung und Verfugung:

Die Platten sollten vor dem Verlegen beidseitig am besten nass gereinigt werden. So wird Staub und Sägeschlamm entfernt und eine gute Haftung garantiert.

Jedes Spaltmaterial unterliegt seinen eigenen Naturgesetzen und kann durch Druck und andere äußere Einwirkungen nochmals aufspalten oder eine Spaltlinie kann schon leicht offen stehen. Deshalb raten wir, die Platten vor der Verlegung in der Stärke auf Spaltrisse zu überprüfen. Platten die solche Spaltrisse verzeichnen sollten nicht verlegt werden.

Wir weisen darauf hin, dass die allgemeine Kontrolle des Materials vor der Verlegung unbedingt erforderlich ist, da wir eine Reklamation von bereits verlegtem Material nicht anerkennen können.

Um die richtige Farbschattierung zu erreichen, sollte man die Platten beim Verlegen mischen.
Wenn man über mehrere Kisten Material verfügt, sollte man aus allen gleichzeitig Material entnehmen

Verfugung:

Vor dem Verfugen den Boden gut nass machen, dadurch saugt der Boden die Fugenmasse nicht auf und man vermeidet Randverfärbungen.
Beim Verfugen raten wir im Allgemeinen vom „Totalschlämmen“ ab. Es besteht die Gefahr, dass die Fugenmasse sich in die Oberflächenstruktur des Materials absetzt.

Gute Alternativen sind:

  • die manuelle Technik
  • das „Gießkännchen-Verfahren“
  • die Verlegung und Verfugung in einem Arbeitsgang oder das Teilschlämmen (kleine Flächen einschlämmen und sofort nachreinigen)

Grundreinigung und Versiegelung

Vor dem Versiegeln muß der Boden sehr gründlich gereinigt werden. Damit vermeidet man, dass mit der Versiegelung noch vorhandene Rückstände in den Boden mit eingeschlossen werden.

Wir empfehlen für die Versiegelung unser „Schieferpflegeöl“. Der Untergrund muß trocken und sauber sein. Das Öl wird sehr sparsam auf dem Untergrund aufgetragen. Alle Rückstände, die nach ca. 20 Minuten nicht in den Untergrund eingedrungen sind, müssen dann mit einem Lappen abgenommen werden.

Zur Verlegung und Verfugung Ihres Schieferbodens können wir Ihnen als Paketlösung „Alles aus einer Hand“ unseren Fliesenkleber und Fugenmörtel anbieten. Nähere Informationen entnehmen Sie bitte dem Punkt: „Kleber, Mörtel uvm.“

Diese Verlegehinweise verstehen sich als Empfehlungen und basieren auf Erfahrungswerten.

Verlegung:

Die Verlegung von Bodenplatten erfolgt bei ebenem Untergrund in der Regel mit entsprechendem Kleber – einfach Kleberbett mit Zahnspachtel aufbringen und das kalibrierte Material darin verlegen.

Für die Verlegung der Bodenplatte im Dünnbett sollte grundsätzlich ein flexibler Kleber verwendet werden. Auch bei den Fugen sollte man auf einen flexiblen Fugenmörtel zurückgreifen. Beachten Sie die Angaben der einzelnen Hersteller für die Verarbeitung.

Ebenso ist die Verlegung in ein Mittelbett möglich. Polygonal-Platten und Pflaster werden meist im Mörtelbett (Tiefbett) oder in Splitt oder Sand verlegt. Bei der Verlegung im Mörtelbett wird Trasszement empfohlen, bei einer losen Verlegung ist auf eine ausreichende Plattenstärke zu achten.

Die Platten sollten nur im Nasssägeverfahren geschnitten werden. Ansonsten kann der Schiefer auch mit einer Flex in Verbindung mit einem Steinblatt oder einem Diamantblatt für Trockenschnitt geschnitten werden.

Die Platten können bei Bedarf ohne Schlag gegen die Schichtung gebohrt werden. Es dürfen nur Dübel verwendet werden, die nicht „auseinanderspreizen“, da das Material sonst reißt.

Bei schwankenden Untergründen (z. B. Schiffsbauten oder Zementestrich auf Holzschalung) sollte ein Glasfasergewebe in den Kleber eingelegt werden. Sollte die Gesamtfläche 30 qm überschreiten, sind Dehnungsfugen einzubauen. Die Anschlussfugen im Wand-/Bodenbereich sind generell dauerelastisch zu verfugen.

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